Geschichts- und Heimatverein e.V. Dreieichenhain

Dreieich-Museum

Was wir bereits gespielt haben...

Ein Sommernachtstraum von William Shakespeare

August 2019

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Eine Komödie von William Shakespeare

Ein Sommernachtstraum ist nicht von ungefähr eines von Shakespeares meistgespielten und  meistkopierten Stücken: So inspirierend ist die dargestellte Welt der Elfen, so vergnüglich die Komik um die flatterhafte menschliche Liebe, dass uns der Sommernachtstraum bis heute nicht loslässt.
Die virtuos verwobenen Geschichten des Stücks sind rasch erzählt:
zwei Athener Liebespaare werden in der Mittsommernacht verzaubert, sodass plötzlich jeder einen anderen liebt. Ein Elfenkönigspaar streitet um ein irdisches Kind und amüsiert sich auf Kosten der Sterblichen, die sich nachts im Wald verirrt haben. An der Hochzeit des Herzogs von Athen kommt der Klamauk schließlich zum Höhepunkt, als eine dilettantische Handwerkertruppe ein in der Nacht zuvor einstudiertes Theaterstück zum Besten gibt. Nicht nur in diesem "Spiel im Spiel" bricht Shakespear mit einigen Konventionen des Theaters. Es ist ein Tanz zwischen Illusion und Wirklichkeit, in dem der Autor mit meisterlicher Komik und Sprache glänzt. Und es sich auch nicht nehmen lässt, die Abgründe der Menschheit aufzuzeigen. Liebe ist immer auch ein Spiel zwischen Dominanz und Unterwerfung.


Das Wirtshaus im Spessart

August/September 2018

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Eine wilde Komödie mit etwas Musik frei nach Wilhelm Hauff

Der Graf von Sanau regiert überaus streng und rücksichtslos, so dass selbst seine Tochter sich von ihm abwendet, und anstelle des von ihrem Vater gewünschten Heiratskandidaten, des Majors von Sperrling, den zum Räuberhauptmann Karl gewordenen Graf von Sonnenlohe zu ihrem Auserwählten kürt. Eine Komödie mit wunderbaren Rollen, viel Witz und Spaß für Schauspieler und Zuschauer.


Die Räuber von Friedrich Schiller

August 2017

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Neid und Intrige. Leidenschaft pur. Worum geht es für uns heute in diesem Stück, können wir mit dieser ausladenden Sprache überhaupt noch etwas anfangen? Wir können, wenn wir uns darauf einlassen!
Die Fragen nach Individualität und Handlungsspielraum, nach Schuld und Freiheit sind ungebrochen aktuell.

Zwei Brüder die unterschiedlicher nicht sein können, werben um die Gunst des Vaters und einer schönen Frau. Da ist Karl Moor ein junger Mann, bei allen beliebt. Er genießt sein studentisches Leben, bringt das Geld des Vaters durch, aber … er besinnt sich, bittet den Vater in einem Brief um Verzeihung. Da kommt Franz Moor ins Spiel, sein jüngerer Bruder, kalt, berechnend, ohne Gefühl, über Leichen gehend, er nutzt die Gelegenheit und spinnt die Intrige! Für Karl ist keine Rückkehr mehr möglich. Hier nimmt das Drama seinen Lauf. Karl wird zum Räuberhauptmann. Karl will sich von den Zwängen befreien...wollen wir das nicht
alle? Frei sein?! Was bedeutet das? Welchen Preis bezahlt man für die Freiheit?
Karl scheitert am Ende, am Tod seines Freundes, an dem Schwur den er geleistet hat, an der Liebe zu Amalia, die er deshalb nicht leben kann und an der Grausamkeit seiner Räuberbande!

Die Regisseurin Tanja Garlt inszeniert in klaren modernen Bildern. Sie transportiert Schiller in das Hier und Jetzt, bleibt aber trotzdem der klassischen Sprache treu. Ein gewaltiges Stück, gespielt in gewaltiger Kulisse. Und am Ende?

Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung