Geschichts- und Heimatverein e.V. Dreieichenhain

Dreieich-Museum

Dauerausstellung

Dreieich mal fünf, spannend und anders

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Die Neukonzeption der Ausstellung im Obergeschoss des Museums rückt nun die Geschichte der fünf Stadtteile Dreieichs, der Landschaft und deren Einbettung in den Kreis Offenbach in den Mittelpunkt. Jedem Thema ist eine eigene Farbe zugeordnet. Das erleichtert den Besuchern die Orientierung.  

Die Zeitreise beginnt um das Jahr 1000 mit der Initiierung des Wildbanns und dem Bau einer Turmburg inmitten eines Sumpfgebietes, anstelle älterer Jagdbauten. Die Entstehung der Burg Hayn, einer der ältesten salischen Profanbauten Deutschlands, wird mit eindrücklichen Modellen und Skizzen dargestellt. Zahlreiche archäologische Funde veranschaulichen das Leben auf einer mittelalterlichen Burg. An einer Hörstation wird die Biografie Anna von Falkensteins vermittelt, einer namhaften Bewohnerin der Burg Hayn, die das Hayner Spital und die Stadtkirche in Offenthal stiftete.

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Der Hengstbach verbindet alle Dreieicher Stadtteile. Wie viele Mühlen an seinen Ufern klapperten und welcher große Sohn der Stadt in einer Götzenhainer Mühle aufgewachsen ist, ist ebenfalls Thema der Ausstellung.                              

Spannend ist auch die Entwicklung Sprendlingens zum vielfältigen Industriestandort und zur „Jeanstown“ Deutschlands.
1904 wurde Buchschlag vom Frankfurter Kaufmann Jakob Latscha als Waldkolonie gegründet. Thematisiert wird hier die besondere Architektur Buchschlags. Latscha selbst wird den Besuchern mittels eines „sprechenden Porträts“ nahegebracht.

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Viel Nostalgie schwingt in der Abteilung „Hayner Reitschul’“ mit. Das Museumsteam hat aufgrund von Zeitungsaufrufen dutzende privater Aufnahmen erhalten und sie zu einer „Erinnerungswand“ zusammengestellt.

Das 40-jährige Jubiläum der Stadt Dreieich rückt auch das Jahr 1977 in den Fokus. Die Stadt wurde im Zuge der Gebietsreform aus fünf Gemeinden gebildet und durfte gleich den Hessentag ausrichten. Dies illustrieren private Bilder und Filmaufnahmen sowie zustimmende und ablehnende Stellungnahmen. 

Zahlreiche Aktivstationen laden die kleinen (und großen) Besucher zum Spielen und Entdecken ein.

Wenn Sie sich für eine Führung durch die Ausstellung interessieren, rufen Sie einfach an oder schreiben eine E-Mail.

Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung
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