Geschichts- und Heimatverein e.V. Dreieichenhain

Dreieich-Museum

Dauerausstellung

 
Die neue Dauerausstellung des Dreieich-Museums wurde nach dreijähriger Umbauzeit am 21. Mai 2017 eröffnet. 

Das Museum ist hessenweit als Ort der Auftaktveranstaltung des Internationalen Museumstages 2017 ausgewählt worden.  

Trägerschaftswechsel und Sanierung
Nachdem das Dreieich-Museum 2011 vom Kreis Offenbach an den Geschichts-und Heimatverein e.V. Dreieichenhain (GHV) übergeben wurde, entschloss sich der Verein, der auch Eigentümer der Burganlage ist, das Museumsgebäude sanieren und renovieren zu lassen. Außerdem fiel die Entscheidung für eine Neuausrichtung der in die Jahre gekommenen Ausstellung.

Dreieich mal fünf, spannend und anders
Die Neukonzeption der Ausstellung im Obergeschoss des Museums rückt nun die Geschichte der fünf Stadtteile Dreieichs, der Landschaft und deren Einbettung in den Kreis Offenbach in den Mittelpunkt. Die Zeitreise beginnt im Jahr 1000 mit der Initiierung des Wildbanns und dem Bau einer Turmburg inmitten eines Sumpfgebietes. Die Entstehung der Burg Hayn, einer der ältesten salischen Profanbauten Deutschlands, wird mit eindrücklichen Modellen und Skizzen dargestellt. Zahlreiche archäologische Funde veranschaulichen das Leben auf einer mittelalterlichen Burg. An einer Hörstation wird die Biografie Anna von Falkensteins vermittelt, einer namhaften Bewohnerin der Burg Hayn, die das Hayner Spital und die Stadtkirche in Offenthal stiftete.

Der Hengstbach verbindet alle Dreieicher Stadtteile. Wie viele Mühlen an seinen Ufern klapperten und welcher große Sohn der Stadt in einer Götzenhainer Mühle aufgewachsen ist (Philipp Holzmann), ist ebenfalls Thema der Ausstellung.                                                                   

Interessant ist auch die Entwicklung Sprendlingens zum Industriestandort und zur „Jeanstown“ Deutschlands. 1904 wurde Buchschlag vom Frankfurter Kaufmann Jakob Latscha als Waldkolonie gegründet. Jakob Latscha selbst wird den Besuchern mittels eines „sprechenden Porträts“ nahegebracht.

Viel Nostalgie schwingt in der Abteilung „Hayner Reitschul’“ mit. Das Museumsteam hat aufgrund von Zeitungsaufrufen Dutzende privater Aufnahmen erhalten und sie zu einer „Erinnerungswand“ zusammengestellt.

Das diesjährigen 40-jährige Jubiläum der Stadt Dreieich rückt auch das Jahr 1977 in den Fokus. Die Stadt wurde im Zuge der Gebietsreform aus fünf Gemeinden gebildet und durfte gleich den Hessentag ausrichten. Dies illustrieren private Bilder und Filmaufnahmen sowie zustimmende und ablehnende Stellungnahmen. 

Aktivstationen für Kinder
Die Ausstellung des Museums ist jetzt in hellen Farben gehalten, wobei jedem Thema eine eigene Farbe zugeordnet wurde. Das erleichtert den Besuchern die Orientierung. Zahlreiche Aktivstationen laden die Kleinen zum Mitmachen ein.

Öffnungszeiten
Samstag 14 - 18 Uhr
Sonntag 11 - 18 Uhr

Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung