Geschichts- und Heimatverein e.V. Dreieichenhain

Dreieich-Museum

Vorschau

Apfel, Nuss und Mandelkern

So riecht und schmeckt die Weihnachtszeit.

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17. November 2018 - 6. Januar 2019

Das Backen von Plätzchen gehört zum Advent und zu Weihnachten wie der Adventskranz und der Christbaum. Es hat eine lange Tradition und ist aus der Weihnachtszeit nicht wegzudenken.

Die erstmals gezeigte Ausstellung „Apfel, Nuss und Mandelkern. So riecht und schmeckt die Weihnachtszeit“, die von den Sammlerinnen Rita und Judith Breuer (Olpe) zusammengestellt wurde, geht den Ursprüngen der winterlichen Backtradition auf den Grund. Schon bei den Kelten wurde zur Wintersonnenwende rituell gebacken. Im Mittelalter übernahmen dann Mönche und Nonnen diese Tradition, um den Festtag der Geburt Christi zu ehren. Sie verarbeiteten in den Klöstern teure Zutaten wie Zucker und aus dem Orient stammende Gewürze zu Weihnachtsbroten und -plätzchen. An Weihnachten wurde das Gebäck an die Kirchgänger verteilt.

Aus dieser Zeit stammen länger haltbare Backwaren wie Lebkuchen und Christstollen. Plätzchen, wie wir sie heute kennen, sind erst im Laufe der Jahrhunderte aufgekommen. Und die private Weihnachtsbäckerei in den Familien setzte erst um die Mitte des 19. Jahrhunderts ein.

Die Ausstellung im Dreieich-Museum spannt einen Bogen von der mittelalterlichen Backtradition und den orientalischen Ursprüngen der Gewürze über die gewerbliche Zuckerbäckerei bis zur Backtradition in den Familien. Die mit Fotos, Backbüchern und Grafiken reich bebilderte Schau zeigt die regionalen Unterschiede des Weihnachtsgebäcks sowie verschiedene Backutensilien, wie Model, Ausstechformen und Spekulatiusmaschinen. An einer Riechbar wecken die Düfte von Vanille, Zimt und Kardamom bei den Besuchern die schönsten Erinnerungen an die Weihnachtsbäckerei.

Eine Ausstellung aus der "Sammlung Weihnachten - Rita Breuer"


„Kakao & Schokolade“ - Von der bitteren Frucht zur süßen Leckerei“.

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01. Februar bis 2. Juni 2019

Aufgrund der großen Nachfrage holen wir die Ausstellung noch einmal ins Dreieich-Museum:

Eine Mitmach- und Mitnasch-Ausstellung für Kinder, Jugendliche, Familien und Schulklassen.

Anfassen, ausprobieren, selbst machen. Das sind die Stärken der Ausstellung „Kakao & Schokolade“.

In dieser Ausstellung können die kleinen (und großen) Besucher eine Sinnesreise zum Ursprung des Kakaos machen. In den tropischen Regenwald reisen, erfahren, wo der Kakao wächst und Schokolade selbst herstellen. 

Eingestimmt mit Geräuschen aus dem Regenwald kann man eine frisch aufgeschnittene Kakaoschote kosten. Schmecken die Kerne nach Schokolade? Wächst der Kakao auf Bäumen? Weiter geht die Reise auf eine afrikanische Plantage. Was ist Fermentierung und wie sehen die Bohnen nach der Fermentierung aus? Zwischenstopp in Mexiko: Auf Reibsteinen werden Kakaobohnen zu Pulver zerrieben. Wie schmeckt „Xocolatl“? Wer hat das getrunken? Am Ende wird in der Schokoladenfabrik Schokolade selbst hergestellt.

An Mitmachstationen zu den Schwerpunkten Kakaobaum und Kakaofrüchte, Plantage, Kakao bei den Azteken und Schokoladenfabrik wird Lernen zum Vergnügen.

Eine Ausstellung des Museums im Koffer Nürnberg

Schoko


Hessen unter Strom - Die Elektrizitätswirtschaft von den Anfängen bis heute.

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Juli – Oktober 2019

Die Ausstellung setzt sich mit der Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Hessen auseinander.

Betritt man die Industriehalle, nimmt man vermeintlich unspektakuläre Exponate wie beispielsweise die Glühbirne wahr. Heute ist sie ein Alltagsgegenstand, dem nicht mehr viel Beachtung geschenkt wird, aber Mitte des 19. Jahrhunderts war sie eine Revolution! Die (Arbeits-)Tage wurden länger und die großen Schaufenster erstrahlten, auch in den Abendstunden, in hellem Licht.

Alte Haushaltsgeräte wie eine Kugelwaschmaschine oder ein Staubsauger erzählen die Geschichte des Einzugs der Elektrizität in das Alltagsleben. Der elektrifizierte Haushalt war ein Traum für jede Hausfrau, der Erleichterung von der mühsamen, zeitraubenden Arbeit versprach.

Auch die Unterhaltungselektronik ist repräsentiert – was heute für viele das Handy ist, war früher eine Musiktruhe. Fernseher, Radio und Musik – all in one!

Im letzten Teil leitet die Ausstellung zu den Fragen der Stromproduktion und des nachhaltigen Verbrauchs über. Auf einem Fahrrad mit einem Generator kann versucht werden, die Menge Strom zu produzieren, die man morgens für das Toasten des Brötchens verbraucht. Eines sei festgehalten - einfach ist das nicht.

Konzipiert wurde die Ausstellung vom Freilichtmuseum Hessenpark und dem Hessischen Wirtschaftsarchiv Darmstadt e.V.

06 Sammelbild.jpgFotografie Norbert Miguletz


Schöne Bescherung!

Fotos und Modellbauten von Frank Kunert.

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02. November 2019 bis 19. Januar 2020

Der Adventskalender hat im Dezember geschlossen und bei der feierlich gedeckten Tafel muss einer draußen in der Kälte sitzen.
Ja, wir sind zu Gast in der tragikomischen Welt von Frank Kunert. Der Modellbauer und Fotograf beschert uns mit seinen absurden Miniaturwelten, die er in akribischer Kleinarbeit gestaltet und schließlich im Studio mit einer Großformatkamera ablichtet, Einblicke in seine Weihnachts- und Winterphantasien. Aber auch die Abgründe des ganz normalen Alltags halten in der Ausstellung Einzug. Und einige Originalmodelle sind ebenfalls zu bestaunen. Also dann: Schöne Bescherung!

Frank Kunert (1963 in Frankfurt am Main geboren und in Dreieich aufgewachsen), ist selbstständiger Fotograf und begann ab Mitte der neunziger Jahre verstärkt mit dem Gestalten und Fotografieren seiner kleinen Welten. Damit hat der seit 2010 in Boppard am Rhein lebende Künstler zahlreiche Preise gewonnen, unter anderem die Silbermedaille beim 3rd Biennial Dimensional Salon in New York und den Deutschen Fotobuchpreis in Silber. Seine Arbeiten wurden in vielen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt und nach 2014 sind sie nun zum zweiten Mal im Dreieich-Museum zu sehen.

 

Viele gute Gaben.jpg

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