Geschichts- und Heimatverein e.V. Dreieichenhain

Dreieich-Museum

Rückblick

Hessen unter Strom

Die Elektrizitätswirschaft von den Anfängen bis heute

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29. Juni - 13. Oktober 2019

Die Ausstellung des Hessischen Wirtschaftsarchivs und des Freilichtmuseums Hessenpark macht Station in Dreieich.

Sie zeichnet die Fortschrittsgeschichte 
der Elektrizitätswirtschaft in Hessen seit den 1880er-Jahren bis zu den heutigen Diskussionen um den Einsatz alternativer Energien nach.

Begleitend erzählen Staubsauger, Kühlschrank und Elektroherd von ihrem Einzug in unseren häuslichen Alltag.
Es geht um die grundlegende Veränderung des alltäglichen Lebens durch die Versorgung mit elektrischem Strom.

 


Kakao und Schokolade

Von der bitteren Frucht zur süßen Leckerei.

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01. Februar - 02. Juni 2019

Anfassen, ausprobieren, selbst machen, das sind die Stärken der Ausstellung „Kakao & Schokolade“.

Mit der Mitmach- und Mitnasch-Ausstellung „Kakao & Schokolade“ können Kinder und Erwachsene eine Sinnesreise zum Ursprung des Kakaos machen. In den tropischen Regenwald reisen, erfahren, wo der Kakao wächst und in der modernen Schokoladenfabrik Schokolade selbst herstellen. 

Eingestimmt mit Geräuschen aus dem Regenwald kosten die Besucher eine frisch aufgeschnittene Kakaoschote. Schmecken die Kerne nach Schokolade? Wächst der Kakao auf Bäumen? Weiter geht die Reise auf eine afrikanische Plantage. Was ist Fermentierung und wie sehen die Bohnen nach der Fermentierung aus? Zwischenstopp in Mexiko: Auf Reibsteinen werden Kakaobohnen zu Pulver zerrieben. Wie schmeckt „Xocolatl“? Wer hat das getrunken? Am Ende wird in der Schokoladenfabrik Schokolade selbst hergestellt.

 


Apfel, Nuss und Mandelkern.

Eine kleine Kulturgeschichte der Weihnachtsbäckerei.

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13. November 2018 - 13. Januar 2019

Das Backen von Plätzchen gehört zum Advent und zu Weihnachten wie der Adventskranz und der Christbaum. Es hat eine lange Tradition und ist aus der Weihnachtszeit nicht wegzudenken.

Die erstmals gezeigte Ausstellung „Apfel, Nuss und Mandelkern. Eine kleine Kulturgeschichte der Weihnachtsbäckerei“, die von den Sammlerinnen Rita und Judith Breuer (Olpe) zusammengestellt wurde, geht den Ursprüngen der winterlichen Backtradition auf den Grund. 

Die Ausstellung  spannt einen Bogen von der mittelalterlichen Backtradition und den orientalischen Ursprüngen der Gewürze über die gewerbliche Zuckerbäckerei bis zur Backtradition in den Familien. Die mit Fotos, Backbüchern und Grafiken reich bebilderte Schau zeigt die regionalen Unterschiede des Weihnachtsgebäcks sowie verschiedene Backutensilien, wie Model, Ausstechformen und Spekulatiusmaschinen. An einer Riechbar wecken die Düfte von Vanille, Zimt und Kardamom bei den Besuchern die schönsten Erinnerungen an die Weihnachtsbäckerei.

Eine Ausstellung aus der "Sammlung Weihnachten - Rita Breuer"

 


Til Mette. Cartoons für die moralische Elite mit Bildung, Geld und gutem Geschmack

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01. Juli bis 21. Oktober 2018

Gotthard-Tilmann Mette, kurz „Til Mette“, wurde 1956 in Bielefeld geboren. Von 1980 – 1985 studierte er Geschichte und Kunst in Bremen. Nach 15 Jahren in New York und Montclair kehrte schließlich mit seiner Frau und den zwei Töchtern nach Hamburg zurück, wo er bis heute wohnt und arbeitet.

Die pikanten Cartoons Mettes erscheinen seit 1995 ganzseitig im "stern". Neben weiteren Veröffentlichungen sind sie auch regelmäßig in der taz-Bremen (deren Mitbegründer Mette ist) und im Bremer Weser-Kurier zu sehen. In seinem Hamburger Atelier widmet er sich leidenschaftlich der Malerei und entwirft großformatige Bilder für Kunstsammler und Ausstellungen. Mettes Cartoon-Bücher erscheinen im Lappan-Verlag.

Til Mette ist mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet worden, dem Deutschen Karikaturenpreis in Bronze (2003) und in Gold (2009) sowie dem Deutschen Cartoonpreis, erster Preis (2013).

In den feinen Schwarzweißzeichnungen trifft man auf entlarvende Alltagssituationen aus Gesellschaft und Politik, serviert mit einer besonderen Sprachkomik.


Das interessiert mich die Bohne!

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03. Februar - 17. Juni 2018

Eine Kindermitmach-Ausstellung zur Kulturgeschichte des Kaffees.

Erwachsenenthemen finden Kinder interessant, besonders wenn es sich um eine biologisch und geschichtlich so spannende Pflanze wie den
Kaffee handelt.
Von der selbst zu züchtenden Keimbohne bis zum fertig gebrühten Kaffee spannt sich der Bogen. Bei Handel und Transport kann ein Schiff  mit schweren Kaffeesäcken aus aller Welt beladen werden, Geschichte und Geschichten werden im „Türkenzelt“ erzählt, in der Rösterei werden eigenhändig grüne Bohnen in duftende braune verwandelt. Als Abschluss wird den Eltern Kaffee gekocht, oder das selbstgemahlene Pulver mit nach Hause genommen. 

Eine Ausstellung des Kindermuseums Kl!ck, Hamburg


Wir sagen Euch an den lieben Advent

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25. November 2017 – 07. Januar 2018

... sehet, die erste Kerze brennt.

Die Ausstellung spannt einen Bogen von der Bedeutung des Wortes Advent, über „Lichtgestalten“ in dieser Zeit, wie etwa St. Nikolaus und Santa Lucia, bis hin zur Entstehungsgeschichte des Adventskranzes und des Adventskalenders. Anhand von vielen Original-Exponaten einer privaten Sammlung aus dem Sauerland zeigt diese Schau, wie die schöne Zeit des Advents den Festcharakter prägt. 

Eine Ausstellung aus der "Sammlung Weihnachten - Rita Breuer".


Weißer als weiß

Weißer als weiß

01. Juli 2017 – 15. Oktober 2017

Drogerie Reklamewelten.
Eine Zeitreise durch vier Jahrzehnte.

Vor 30 Jahren rettete Bernd Schönebaum 400 Drogerieplakate aus einer Abriss-Scheune und recherchierte deren interessante Geschichte.
Heraus kam eine spannende Ausstellung, die den Besucher in die faszinierende Reklamewelt der 1930er bis 1960er Jahre entführt und dabei einen Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen und die Anfänge der Konsumwerbung wirft.
Viele bekannte, aber auch verschwundene Marken aus dem Drogeriegeschäft, laden zu einer  untersamen Zeitreise in eine vergangene analoge Reklamewelt ein. Über 100 Original-Werbetafeln geben in Grafik und Text Auskunft über die Werbekultur und den Geist der damaligen Zeit.


So bin ich

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04. Februar - 18. Juni 2017

Eine Aktivausstellung für Kinder ab 3 Jahren.

Den eigenen Körper erkunden:
erfahren, wie stark, wie groß und wie schnell man ist, wie man sich als Baby in einer Gebärmutter fühlt, etwas über Ernährung lernen, alle Sinne ausprobieren.

Was braucht der Mensch, um gesund aufzuwachsen?
Luft und Liebe, Energie und Geborgenheit, Sinnliches und Sinnvolles.
Die Ausstellung zeigt dese Dinge konkret auf der körperlichen Ebene, lässt die Kinder viele Erfahrungen durch eigenes Handeln und Ausprobieren mit dem Wunderwerk Körper machen und regt zur Diskussion über weitergehende Zusammenhänge und Bedürfnisse an.


Historische Christbaumständer

12. November 2016 bis 08. Januar 2017

Christbaumständer

Die Ausstellung widmet sich ganz dem Charme historischer Christbaumfüße.

Eine Ausstellung aus der "Sammlung Weihnachten - Rita Breuer".


Glück im Dreieich-Museum

18. Juni bis 4. September 2016

Das Dreieich-Museum holt mit dem Künstler Gerhard Glück einen der renommiertesten Vertreter der Komischen Kunst nach Dreieich. In seinen Cartoons zeigt Glück die komischen Seiten des Alltags auf. Er beobachtet den Menschen und sein Verhalten und setzt diese Beobachtungen in seine Bilder um, auf die er selbst hohe technische Ansprüche erhebt. Hierfür erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Goldmedaille des Art Directors Club Deutschland und mehrfach den Deutschen Karikaturenpreis in Gold.  

 


Die Kuh im Kühlschrank

Kühe in der Burg

2. Februar bis 22. Mai 2016  

Eine interaktive Ausstellung zum Spielen und Andersdenken rund um Energie und Umwelt.

In der Wanderausstellung für Kinder ab 3 Jahren geht es nicht um einfache Antworten. Die Ausstellung überrascht, irritiert und schafft damit Anlässe für neue Fragen zu den Themen Energie und Umwelt. Badezimmer, Küche, Kinderzimmer und Wohn-zimmer sind bekannte Orte und gleichzeitig der Ausgangspunkt für spannende Erfahrungen.


Historische Papierkrippen

Weihnachtsausstellung im Dreieich-Museum

15. November 2015 bis 10. Januar 2016

Seit Generationen faszinieren Weihnachtskrippen ihre Betrachter mit fantasievollen Landschaftsbildern, ihrem Figurenreichtum und der Vielfalt der verwendeten Materialien. Die christliche Botschaft von der Menschwerdung Gottes wird durch sie auf ebenso einfache wie eindrucksvolle Weise dargestellt. Die in dieser Ausstellung von Rita Breuer (Olpe) zusammengetragenen Krippen aus drei Jahrhunderten haben eine große Gemeinsamkeit: sie alle entstanden aus Papier! Heute ist vielfach in Vergessenheit geraten, welche Schlüsselrolle dieses Material in der Geschichte der Weihnachtskrippe spielte. Als nämlich im 19. Jahrhundert die Krippe in der Weihnachtsstube zur Volkstradition wurde, entstand ein Massenbedarf, den die aufblühende Industrie entdeckte - und ausfüllte: Man druckte Krippen-Bilderbogen auf Papier, aus denen die Figuren ausgeschnitten und nach eigenen Vorstellungen aufgestellt werden konnten. Zwar hatte es solche Bogen schon im 18. Jahrhundert in Form von Holz- oder Kupferstichen gegeben, doch nun revolutionierte ein neues Druckverfahren den Markt: der Steindruck, die sogenannte Lithografie, ließ erstmals eine Massenproduktion in tagtäglicher Erweiterung der Auswahl zu. Doch Papier ist bekanntlich nicht für die Ewigkeit gemacht. Besonders in den Kriegsjahren gingen viele dieser „Zeitzeugen der Volksfrömmigkeit“ verloren. Auch später wurde der Erhaltung der nicht mehr dem „Zeitgeist“ entsprechenden Exponate wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Erst in den letzten Jahren setzte sich die Erkenntnis durch, dass gerade diese Krippen aus Papier einen entscheidenden Anteil hatten an der Verbreitung der Weihnachtskrippe in ganz Europa.

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Kakao & Schokolade

Von der bitteren Frucht zur süßen Leckerei

11. Juli - 11. Oktober 2015

Eine Mitmach- und Mitnaschausstellung – die Attraktion für Kinder, Jugendliche, Familien und Schulklassen.

Anfassen, ausprobieren, selbst machen, das sind die Stärken der Ausstellung „Kakao & Schokolade“, die von Mitte Juli bis Mitte Oktober 2015 im Dreieich-Museum gezeigt wird.

Mit der Ausstellung „Kakao & Schokolade“ können Kinder und Erwachsene eine Sinnesreise zum Ursprung des Kakaos machen. In den tropischen Regenwald reisen, erfahren, wo der Kakao wächst und in der modernen Schokoladenfabrik Schokolade selbst herstellen. 

Eingestimmt mit Geräuschen aus dem Regenwald kosten die Besucher eine frisch aufgeschnittene Kakaoschote. Schmecken die Kerne nach Schokolade? Wächst der Kakao auf Bäumen? Weiter geht die Reise auf eine afrikanische Plantage. Was ist Fermentierung und wie sehen die Bohnen nach der Fermentierung aus? Zwischenstopp in Mexiko: Auf Reibsteinen werden Kakaobohnen zu Pulver zerrieben. Wie schmeckt „Xocolatl“? Wer hat das getrunken? Am Ende wird in der Schokoladenfabrik Schokolade selbst hergestellt.

An den sorgfältig ausgearbeiteten und ausgestatteten Mitmachstationen zu den Schwerpunkten Kakaobaum und Kakaofrüchte, Plantage, Kakao bei den Azteken und Schokoladenfabrik wird Lernen zum Vergnügen.

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Sommerausstellung der
25. Kunsttage Dreieich

6. Juni – 5. Juli 2015

Vernissage:
05. Juni 2015, 19:00 Uhr
Lesung Hanne F. Juritz aus
Gedichtband von Hanne F. Juritz mit Bilder von Walter Diewock
Musikalische Begleitung Bänkelsänger Viktor Hoffmann

Arbeiten von:
Michael Bloeck / Esther Bott / Anne Brand / Horst Dieter Bürkle / Walter Diewock / Anjali Göbel / Kurt Wilhelm Hofmann/ Mayte Mari / Herta Post / Uta Schneider / Karin Schrepffer / Katharina Sommer / Ulrike Stolz

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Die Nacht der Bunten Teller

06. Dezember 2014 - 01. Februar 2015

Unter den vielen Traditionen rings um das Weihnachtsfest scheint er auf den ersten Blick eine eher bescheidene Rolle zu spielen:
der sogenannte "Bunte Teller".

In der Weihnachtsausstellung 2014, aus der Sammlung von Familie Breuer, darf er jedoch zur Abwechslung einmal die uneingeschränkte „Hauptrolle“ spielen! Denn hinter diesem so „einfach“ erscheinenden volkstümlichen Weihnachtsbrauch steht eine lange Tradition: die Entwicklungsgeschichte von Weihnachten zum Kinderbescher- und Geschenkfest. Ebenfalls ganz eng verbunden mit dem „Bunten Teller“ ist auch die Geschichte der weihnachtlichen Gabenbringer Sankt Nikolaus, Christkind und Weihnachtsmann.

Anhand zahlreicher Exponate vom Biedermeier bis zur Gegenwart können die Besucher der Ausstellung nachvollziehen, wann und wie der Pappteller den Gabentisch eroberte. Seine bunten Designs aus dem reichen Motivschatz der Weihnachtszeit waren immer auch ein Spiegel des jeweiligen Zeitgeschmacks: ob Engel oder Zwerge, Kirchgang oder Weihnachtsmarkt, Wintersport oder Mondlandung!

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Die Burg ist in den Farbtopf gefallen

10. Oktober - 02. November 2014

So farbenfroh haben Sie Burg Hayn noch nie erlebt!

Die Schüler der Kinder- und Jugend Malwerkstatt Karin Holzmann zeigen ihre Kunstwerke mit dem Thema:
"Die Burg ist in den Farbtopf gefallen!" im Dreieich Museum. Seien Sie gespannt auf diese Ausstellung und neue Ansichten der Burg Hayn - von Kindern farbig interpretiert. Die jungen Künstler sind Kinder ab 3 Jahren, Kindergarten- und Grundschulkinder und Jugendliche bis 17 Jahre. 

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Frank Kunert - Wunderland

18. Mai - 05. Oktober 2014

In den Fotografien von Frank Kunert (*1963 in Frankfurt / Main) geht es seltsam zu: Ein Sprung vom 10 m Brett endet nicht im Schwimmbecken, sondern in einem überdimensionalen Gerippten voll kühlem "Stöffche".
Der für ein »Menu à deux« gedeckte Tisch etwa ist so geschickt um die Ecke gebaut, dass keiner den anderen sehen muss, dafür aber jeder auf seinen eigenen Fernseher blicken kann. Oder der Schreibtisch hat ein eingebautes Bett für den ersehnten Büroschlaf. Und die Außentoilette liegt weiter draußen als im Notfall erhofft, nämlich auf dem Mond.
Bilder dieser Art erschafft der Modellbauer und Fotograf in wochenlanger Kleinarbeit, um so den grotesken Auswüchsen des zivilisierten Lebens ebenso komisch und erheiternd wie tiefgründig Ausdruck zu verleihen. Die Ambivalenz zwischen Tragik und Humor reizt den Künstler immer wieder aufs Neue und durchzieht seine surreal anmutenden Bildwelten in unerschöpflicher Vielfalt. Melancholie und schräger Witz liegen in diesem Wunderland der Absurditäten nah beieinander – überraschend und zum Nachdenken anregend.
Eine spannende Ergänzung zur Ausstellung der Fotografien Frank Kunerts bietet außerdem die Präsentation einiger Miniaturmodelle im Original.

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Jugendstilarchitektur in Südhessen

16. Februar – 21. April 2014

In der Zeit von 1900 bis zum Ersten Weltkrieg beeinflusste die Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe in Darmstadt maßgeblich Architektur und Kunsthandwerk in der Region. Zahlreiche Architekten, darunter Friedrich Pützer, Karl Hofmann, Heinrich und Georg Metzendorf, griffen Anregungen der Künstlerkolonie auf und entwickelten sie in ihren eigenen Entwürfen weiter. Dabei entstanden – neben dem Jugendstil der Mathildenhöhe – vielfältige stilistische Strömungen. Auch hier in Dreieich.
Die in dieser Ausstellung präsentierten Bauten bilden einen bedeutenden Teil des kulturellen Erbes der Region Südhessen. Die Ausstellung präsentiert Fotografien und Zeichnungen zahlreicher Bauwerke: neben Wohnhäusern und Kirchen aus den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts sind vor allem Verwaltungsgebäude, Fabrikbauten und technische Anlagen wie Wasserwerke und Brücken, zeittypische Werke wie Aussichtstürme bis hin zu figürlichen Grabmalen zu sehen.

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Weihnachtsglanz auf Tannenspitzen

23. November 2013 – 19. Januar 2014

 „Allüberall auf den Tannenspitzen sah ich goldene Lichtlein sitzen ...", so beschrieb es vor genau 150 Jahren der Knecht Ruprecht in dem berühmten Weihnachtsgedicht von Theodor Storm. Seither hat sich der geschmückte Christbaum zum weltweit beliebtesten Symbol des Weihnachtsfestes entwickelt. Der Tannenbaum-Spitze kommt dabei als zentralem Blickfang eine dominierende Rolle zu.

Die Sammlerin Rita Breuer hat für die Ausstellung die prächtigsten und originellsten Christbaumspitzen aus ihrer Sammlung ausgewählt. Zusammen mit historischen Dokumenten und zeitgenössischen Dekorationen nehmen sie die Besucher mit auf eine unterhaltsame Reise durch 150 Jahre Kulturgeschichte rund um das Weihnachtsfest. 
Die Vielfalt der Exponate reicht dabei von kunstvollen Glasarbeiten über geprägtes Luxuspapier, Metallfolien, bekleidete Wachsengel und drehbare Engelsgeläute bis hin zu Designer-Entwürfen der Gegenwart. So spiegelt jede einzelne Christbaumspitze immer auch den jeweiligen Zeitgeist wider: von der Bescheidenheit des Biedermeiers bis zum Prunk der Gründerzeit, vom Erfindungsreichtum der Industrialisierung bis zu kriegsbedingten Notzeiten, von der „Öko-Bewegung" bis hin zu politischer Propaganda und den aktuellsten „Trends".

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Legalisierter Raub. Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933 – 1945

03. Juni - 10. November 2013

Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Gesetzen und Verordnungen, die ab 1933 auf die Aus­plünderung jüdischer Bürger zielten. Sie stellt die Beamten der Finanzbehörden vor, die die Gesetze in Kooperation mit weiteren Ämtern und Institutionen um­setzten, und sie erzählt von denen, die Opfer dieser Maßnahmen wurden. Sie zeigt, wie das „Deutsche Reich“ durch die Reichsfluchtsteuer, zahlreiche Sonderab­gaben und schließlich durch den vollstän­digen Vermögenseinzug sowohl an denen verdiente, die in die Emigration getrieben wurden, als auch an jenen, die blieben, weil ihnen das Geld für die Auswanderung fehlte oder weil sie ihre Heimat trotz allem nicht verlassen wollten. Nach den Depor­tationen kam es überall zu öffentlich an­gekündigten Auktionen aus „jüdischem Besitz“: Tischwäsche, Möbel, Kinderspielzeug, Geschirr, Lebensmittel etc. wechsel­ten die Besitzer. Wie an jedem ihrer bis­herigen Standorte wurde die Ausstellung auch für die Präsentation in Dreieich mit einem neuen lokalen Schwerpunkt verse­hen.

Die Ausstellung „Legalisierter Raub“ wird vom Fritz Bauer Institut und dem Hessi­schen Rundfunk getragen und von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thürin­gen, der Stiftung der Sparkasse Langen-Seli­genstadt, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und dem Hessi­schen Finanzministerium unterstützt.

 

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Von wegen Heilige Nacht. Weihnachten in der politischen Propaganda

18. November 2012 - 20. Januar 2013

Die Ausstellung „Von wegen Heilige Nacht“ dokumentiert den Missbrauch des Weihnachtsfestes für die politische Propaganda. Sie spannt dabei einen Bogen über 100 Jahre deutscher Geschichte, vom Kaiserreich und 1. Weltkrieg über die Weimarer Republik, den Nationalsozialismus und 2. Weltkrieg, die 1968er-Bewegung und den Kalten Krieg im geteilten Deutschland bis hin zur unmittelbaren Gegenwart. Die gefühlvolle „Weihnachtsstimmung“ in der bürgerlichen Gesellschaft machte das liebste Fest der Deutschen immer wieder zum Einfallstor für vielfältige Manipulationen.

Die Sammlerin Rita Breuer, selbst ein Kind der Kriegs- und Nachkriegszeit, hat dazu in über 30 Jahren eine wohl einmalige Dokumentation zusammengetragen und zu einer ungewöhnlichen Ausstellung aufbereitet.

Die Zeit des Nationalsozialismus bildet dabei nicht ohne Grund einen besonderen Schwerpunkt der Ausstellung – denn die von den Christen gefeierte Menschwerdung Gottes, ausgerechnet in der Gestalt eines jüdischen Kindes, war schlichtweg unvereinbar mit der Rassenideologie der Nationalsozialisten. Stattdessen versuchten die NS-Ideologen, das christliche Fest zu einer völkisch-germanischen „Deutschen Weihnacht“ umzufunktionieren.

Wie dies im Einzelnen gedacht war, wird in der Ausstellung anhand zahlreicher authentischer Exponate deutlich. „Am Beispiel Weihnachten über Verführbarkeit und Propaganda aufklären“ – wie wichtig und erschreckend aktuell dieses Anliegen ist, zeigen schließlich auch Fälle aus jüngster Zeit, in denen Vertreter der so genannten Neuen Rechten die Weihnachtsideologie der Nationalsozialisten wieder aufgreifen und für ihre Zwecke verwenden.

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Kreative Einfälle für Abfälle. Not macht erfinderisch

21. April – 5. August 2012

Einfallsreichtum ist gefragt, wenn die Mittel fehlen. Was für erstaunliche Dinge sich durch originelle Wiederver­wertung herstellen lassen, zeigt diese Ausstellung mit zwei Schwerpunkten:

Zum einen werden Gegenstände gezeigt, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland hergestellt wurden. Armut und Materialknappheit machten nach 1945 erfinderisch, es blühten die Einfälle für die Verwertung von Ab­fällen: Aus Stahlhelmen wurden Koch- und Nachttöpfe, Granatkartuschen wurden zu Bechern umgearbeitet oder Fallschirmseide lieferte den Stoff für Blusen und Kleider. Mit dem zunehmenden Wohlstand gingen jedoch Erfin­dungsreichtum und Tüftelei zunehmend verloren.

Der andere Schwerpunkt liegt auf der Dritten Welt. Dort begegnet man auch heute einer aus der Not geborenen Kreativität. Die Verwertung des Abfalls schafft für viele Arme das notwendige Einkommen für das Auskommen. Erwachsene und Kinder erstellen mit großem handwerk­lichen Geschick aus Materialien, die andere wegwerfen, pfiffige Konstruktionen: Aus Blechdosen entstehen Henkeltassen, aus Autoreifen Sandalen, aus Kronkorken Souve­nirs. Teilweise sind diese Recycling-Produkte so gut konstruiert, dass sie bei uns zu begehrten Sammlerobjekten werden. Die im Dreieich-Museum ausgestellten Exponate sind faszinierend und lehren uns einen behutsameren Umgang mit den globalen Ressourcen. Sie zeigen, dass Kreativi­tät keine Grenzen kennt. Gesammelt und zusammengestellt wurden die Objekte von Hans Schmidt aus Erzhausen.

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Lili Marleen. Ein Schlager macht Geschichte

31. Juli - 11. September 2011

Lili Marleen ist mehr als ein deutsches Soldatenlied über Abschied, Trennung und ungewisse Heimkehr. Das Lied berührt menschliche Grundbefindlichkeiten und trifft die allgemeine Gefühlslage der Zeit: Trennung von geliebten Menschen, Sehnsucht nach zu Hause, Einsamkeit, Angst vor dem Sterben. Auf beiden Seiten der Front wird Lili Marleen zum populärsten Lied des Zweiten Weltkrieges. Die Wirkungsgeschichte des Liedes reicht weit in die Nachkriegszeit hinein.

Mit der Ausstellung „Lili Marleen. Ein Schlager macht Geschichte“ wird ein dramatisches Stück Zeitgeschichte lebendig nacherzählt. Im internationalen Musikgeschäft gilt Lili Marleen als eines der erfolgreichsten deutschen Lieder des 20. Jahrhunderts. Eng verbunden mit dem Namen von Lale Andersen wird es auch im Ausland von zahllosen Interpreten übernommen, wie zum Beispiel von Marlene Dietrich und Anne Shelton. Es werden die Entstehung des Liedes, seine Verbreitung und Rezeption thematisiert. Vom Mythos Lili Marleen zeugen Notenhefte, Liedkarten, Soldatenbriefe sowie Film- und Veranstaltungsplakate aus der Kriegs- und Nachkriegszeit. In der Wanderausstellung werden reproduzierte Exponate aus den Nachlässen bzw. dem persönlichen Besitz von Lale Andersen, Marlene Dietrich, Hans Leip und Norbert Schultze der Öffentlichkeit präsentiert.

Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung
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