Geschichts- und Heimatverein e.V. Dreieichenhain

Dreieich-Museum

Vorschau

Das interessiert mich die Bohne!

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3. Februar – 17. Juni 2018

Eine Kindermitmach-Ausstellung zur Kulturgeschichte des Kaffees. 

Erwachsenenthemen finden Kinder interessant, besonders wenn es sich um eine biologisch und geschichtlich so spannende Pflanze wie den Kaffee handelt.

Von der selbst zu züchtenden Keimbohne bis zum fertig gebrühten Kaffee spannt sich der Bogen. Bei Handel und Transport kann ein Schiff  mit schweren Kaffeesäcken aus aller Welt beladen werden, Geschichte und Geschichten werden im „Türkenzelt“ erzählt, in der Rösterei werden eigenhändig grüne Bohnen in duftende braune verwandelt. Als Abschluss wird den Eltern Kaffee gekocht, oder das selbstgemahlene Pulver mit nach Hause genommen. 

Eine Ausstellung aus dem Kindermuseum Kl!ck, Hamburg

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Til Mette - Cartoons für die moralische Elite

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07. Juli - 14. Oktober 2018

Gotthard-Tilmann Mette, kurz „Til Mette“, wurde 1956 in Bielefeld geboren. Von 1980 – 1985 studierte er Geschichte und Kunst in Bremen. Nach 15 Jahren in New York und Montclair kehrte schließlich mit seiner Frau und den zwei Töchtern nach Hamburg zurück, wo er bis heute wohnt und arbeitet.

Die pikanten Cartoons Mettes erscheinen seit 1995 ganzseitig im "stern". Neben weiteren Veröffentlichungen sind sie auch regelmäßig in der taz-Bremen (deren Mitbegründer Mette ist) und im Bremer Weser-Kurier zu sehen. In seinem Hamburger Atelier widmet er sich leidenschaftlich der Malerei und entwirft großformatige Bilder für Kunstsammler und Ausstellungen. Mettes Cartoon-Bücher erscheinen im Lappan-Verlag.

Til Mette ist mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet worden, dem Deutschen Karikaturenpreis in Bronze (2003) und in Gold (2009) sowie dem Deutschen Cartoonpreis, erster Preis (2013).

In den feinen Schwarzweißzeichnungen trifft man auf entlarvende Alltagssituationen aus Gesellschaft und Politik, serviert mit einer besonderen Sprachkomik.


Apfel, Nuss und Mandelkern

So riecht und schmeckt die Weihnachtszeit.

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17. November 2018 - Mitte Januar 2019

Was wäre die Weihnachtszeit ohne den unverwechselbaren Duft von Lebkuchen und Marzipan, Pfeffernüssen, Spekulatius, Zimtsternen oder Spritzgebackenem?
Die im Dreieich-Museum erstmals präsentierte Ausstellung "Apfel, Nuss und Mandelkern" ist ein Streifzug durch die Kulturgeschichte der Weihnachtsbäckerei. Die Themenauswahl orientiert sich am historischen Hintergrund dieser Tradition; war die Weihnachtsbäckerei im Wandel der Zeit für Lebküchner, gewerbliche Zuckerbäcker und der mit viel Liebe gepflegten Hausbäckerei gleichermaßen eine "Herzenssache". 

Eine Ausstellung aus der "Sammlung Weihnachten - Rita Breuer"


Frank Kunert - Schöne Bescherung

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November 2019 bis Januar 2020

Der Adventskalender hat im Dezember geschlossen und bei der feierlich gedeckten Tafel muss einer draußen in der Kälte sitzen. Ja, wir sind zu Gast in der tragikomischen Welt von Frank Kunert. Der Modellbauer und Fotograf beschert uns mit seinen absurden Miniaturwelten, die er in akribischer Kleinarbeit gestaltet und schließlich im Studio mit einer Großformatkamera ablichtet, Einblicke in seine Weihnachts- und Winterphantasien. Aber auch die Abgründe des ganz normalen Alltags halten in der Ausstellung Einzug. Und einige Originalmodelle sind ebenfalls zu bestaunen. Also dann: Schöne Bescherung!

Frank Kunert (1963 in Frankfurt am Main geboren und in Dreieich aufgewachsen), selbstständiger Fotograf, begann ab Mitte der neunziger Jahre verstärkt mit dem Gestalten und Fotografieren seiner kleinen Welten. Damit hat der seit 2010 in Boppard am Rhein lebende Künstler zahlreiche Preise gewonnen, unter anderem die Silbermedaille beim 3rd Biennial Dimensional Salon in New York und den Deutschen Fotobuchpreis in Silber. Seine Arbeiten wurden in vielen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt und nach 2014 sind sie nun zum zweiten Mal im Dreieich-Museum zu sehen.

Pressestimmen:

„Kunert spielt mit den Sehgewohnheiten und führt den Betrachter seiner Bilder in die Irre. Seine Fotos faszinieren mit tiefgründigem Humor und manchmal hintersinniger Tragik.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Er findet Träume und Ängste der Zeit in der Ironie der kleinen Dinge.“ Neue Zürcher Zeitung am Sonntag
„Das Wunderland von Frank Kunert ist abgewohnt und menschenleer, aber voll von schrägem Humor. (…) Es steckt eine Menge Hintersinn, Lebenserfahrung und Beobachtungsgabe in den Fotografien von Frank Kunert.“ Sächsische Zeitung
„Im Grunde ist der Fotograf Bühnenbildner: Er schafft den Raum für Fantasien. Das Theaterstück muss sich jeder selbst ausdenken, die menschenleeren Bilder in Kombination mit den Titeln verlocken dazu. Die Szenen versprechen ein Geheimnis, eine Geschichte: Da könnte was passieren.“ DER TAGESSPIEGEL
"Eine heile Puppenstubenwelt hat Kunert aber sowieso nicht im Sinn. Der Abgrund respektive das Abgründige ist in seiner surrealen, schwarzhumorigen Bildwelt nie fern." DER STANDARD

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Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung